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Schizophrenie, Psychose & wahnhafte Störungen

Fast alle psychischen und kognitiven Funktionen des Menschen sind bei einer schizophrenen Psychose mitbetroffen. Die Konzentration, Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung und damit das gesamte Denken, das Erleben, das Verhalten, Fühlen und Wollen.
Folgende Symptome können bei einer Schizophrenie beschrieben werden:



Ungeordnetes Denken mit sprunghaften Wechsel der Themen, Konzentrationsstörungen mit vermehrter Ablenkbarkeit.

Wahnhafte Überzeugungen (zum Beispiel Verfolgungs-oder Vergiftungsideen).

Stimmen hören oder andere Trugwahrnehmungen (wie zum Beispiel seltsame körperliche Missempfindungen).

Der Kontakt zu anderen Menschen kann durch Misstrauen oder zunehmenden Rückzug gestört sein.

Die Fähigkeit zur Selbstversorgung (Bekleidung, Essen, Körperpflege) und zur Bewältigung von alltäglichen Aufgaben (Haushalt, Arbeit) kann eingeschränkt oder aufgehoben sein.

In Zusammenhang mit aktuellen Wahninhalten kann die Stimmungslage stark schwanken; Niedergeschlagenheit und Angst können ebenso auftreten wie Euphorie oder aggressive Erregung.

In seltenen, schweren Fällen kann es zur vollständigen Aufhebung der Kontrolle über Bewegungsabläufe und Reaktionsfähigkeit kommen.



Bei wahnhaften Störungen ist ein lang andauernder Wahn (= eine Fixierung auf eine Idee) das einzige oder auffälligste Merkmal, ohne die anderen für die Schizophrenie typischen Symptome (siehe oben).

Behandlung:

Die Therapie schizophrener Psychosen ist umfassend. Sie beinhaltet sowohl die medikamentöse Einstellung, als auch psychologische und soziale Therapieformen.
Die stationäre Behandlung dient der Stabilisierung der Symptome bzw. dem Erreichen einer Distanz zu psychotischen Phänomenen (z.B. zu Wahninhalten). Wichtige Elemente einer Akutbehandlung sind Tagesstrukturierung, die Gabe von Antipsychotika und die Vorgabe einer beschützenden Umgebung. Es erfolgt die Umfassung des familiären und sozialen Umfeldes und die Planung weiterführender therapeutischer Maßnahmen nach der Entlassung.Die Beibehaltung einer gewissen Tagesstruktur ist auch nach der Entlassung für die weitere Stabilisierung des Patienten wichtig, so wie die regelmäßige Einnahme der Neuroleptika. Die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls ist bei Absetzen der Medikamente deutlich erhöht und sollte nur mit ärztlicher Rücksprache erfolgen.

Häufige Fragen:

Was kann ich als Angehöriger tun um einen Rückfall zu verhindern?
Wir haben versucht mit ihr zu sprechen, aber sie ist wahnhaft. Was sollte man in so einer Situation am Besten tun?
Wie sehr kann man jemanden über die Krankheit befragen?
Ist es legitim, einem Kranken Grenzen zu setzen?
Kann man den Betroffenen auf Kur schicken?
Ich habe Angst, es wird alles wieder so werden wie vorher. Er wird seine Medikamente nicht nehmen und sich wieder total zurückziehen. Was kann man tun?
Muss ich ständig zu Hause sein und mich um den Betroffenen kümmern?

Haben Sie Fragen oder möchten einen Termin?

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© Dr. Christian Simhandl